MODUL 2a

1. Faktoren, die die Kooperation unterstützen und fördern

Es gibt viele Faktoren, die die Zusammenarbeit der Landwirte unterstützen und fördern:

  • Tradition, Kultur, Geschichte – (informelle Formen der Zusammenarbeit in der Landwirtschaft sind in den meisten Ländern Teil von Tradition, Kultur und Geschichte.)
  • soziales und wirtschaftliches Umfeld (formelle Formen der Zusammenarbeit wurden durch die Entwicklung der Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse in städtischen Gebieten entwickelt).
  • Politische Unterstützung (Die Förderung der Zusammenarbeit hat eine größere soziale Bedeutung, so dass wir sie nicht allein den Marktkräften überlassen dürfen).
  • rechtlicher Rahmen (ein funktionierendes und transparentes rechtliches Umfeld ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
  • Steuerpolitik (kann ein starker ermutigender oder entmutigender Faktor sein))
  • Unterstützende Strukturen (keine effektive Politik ist Möglich ohne stützende Strukturen)
  • Personalwesen (Bedarf an Führung und Mitarbeitergewinnung)
  • Wissens- und Kompetenztransfer (mangelnde Kenntnisse und Fähigkeiten können eine erfolgreiche Zusammenarbeit einschränken)

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel COFARM Bericht- Mechanismen (Faktoren) zur Förderung der Zusammenarbeit / Zusammenarbeit

  • Informelle landwirtschaftliche Kooperationen z.B. Bauernhofspaziergänge, Diskussionsgruppen, informelle Treffen …(vgl. John O’Connell)

  • Historische Umstände, die zu einer formalen Zusammenarbeit führten. z.B. erste Kooperationen Ende des 19. Jahrhunderts oder Anfang des 20. Jahrhunderts - abhängig von der Entwicklung der Agrarmärkte) (vgl. Arrabawn Co-op)
  • Unterbrechung der natürlichen Entwicklung der Zusammenarbeit in einigen Ländern  Die Entwicklung der Genossenschaften in einigen Ländern wurde aufgrund historischer Umstände - Verstaatlichung z.B. Slowenien, Tschechische Republik (siehe Gesamtbericht Teil 3 CZ und SI) - unterbrochen.

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel COFARM Bericht- Mechanismen (Faktoren) zur Förderung der Zusammenarbeit / Zusammenarbeit

  • Globalisierung, wissenschaftlicher und technischer Fortschritt. Globalisierung, wissenschaftlicher und technischer Fortschritt haben zu einem wettbewerbsorientierten Umfeld geführt. Die Folgen sind Produktivitätssteigerung auf der einen Seite und der Zusammenbruch oder die Umstrukturierung vieler Betriebe auf der anderen Seite (siehe Brassica).
  • Verbraucherbewusstsein. Die Verbraucher werden immer sensibler und anspruchsvoller. Die Nachfrage nach Bioprodukten, lokalen Produkten und höherwertigen Produkten bekannter Herkunft steigt. (siehe Bio-Schaukäserei Wiggensbach eG)
  • Öffentliche Meinung. Das öffentliche Interesse an der Landwirtschaft und ihren Auswirkungen auf die natürlichen Ressourcen und die Lebensmittelsicherheit nimmt zu (siehe Zadruga Konopko, zadruga za razvoj trajnostne pridelave in predelave industrijske konoplje).

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel COFARM Bericht- Mechanismen (Faktoren) zur Förderung der Zusammenarbeit / Zusammenarbeit

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  • Europäischer Rechtsrahmen
    https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/key-policies/common-agricultural-policy/cap-glance_en#legalfoundations
  • Nationale Gesetzgebung aus Fallstudien wird ersichtlich, dass
    Bürokratie und übermäßige Regulierung ein Hindernis für Kooperationen sind.
  • Regionale Besonderheiten aus den Fallstudien ist ersichtlich dass es in bestimmten Regionen einige spezifische Formen der Zusammenarbeit gibt; z.B. Alpenraum in Slowenien, Schafweidegebiete in Spanien
  • Rechtsformen Es gibt viele verschiedene Formen der Kooperation: Genossenschaften, Erzeugergruppen, Verbände, Vertragsaufzucht, Maschinenringe, Unternehmen, landwirtschaftliche Gemeinschaften,

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel COFARM Bericht - Mechanismen (Faktoren) zur Förderung der Zusammenarbeit / Zusammenarbeit

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  • Beratungsservice
    Aus den Fallstudien geht hervor, dass die Rolle der Beratungsstellen bei der Stärkung der Zusammenarbeit in einigen Ländern sehr wichtig ist (Irland) und in anderen Ländern weniger wichtig (siehe Sligo Leitrim Lamb Producer Group).
  • Agrarforschungseinrichtungen
    direkte oder indirekte Beteiligung an Kooperationen, (siehe Netzwerk zum Aufbau und Austausch von Wissen)
  • Öffentliche Stellen,
    die z.B. in den lokalen Entwicklungsagenturen eine wichtige Rolle spielen
  • Staatliche Institutionen
    Koordinierte Arbeitsweise der staatlichen Verwaltung reduziert bürokratischen Aufwand.
  • Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
    Es gibt viele Anreize für NGOs zur Zusammenarbeit. Insbesondere im Bereich Social Entrepreneurship
  • Zivilgesellschaft
    In einigen Bereichen der Zusammenarbeit (Social Farming, Bauernverbände) spielt Freiwilligenarbeit eine wichtige Rolle (siehe Kerry Social Farming).

 

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel COFARM Bericht - Mechanismen (Faktoren) zur Förderung der Zusammenarbeit / Zusammenarbeit

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  • Schulsystem
    Landwirtschaftliche Bildungsprogramme sollten Schüler über die Möglichkeiten der Kooperation/Kollaboration in der Landwirtschaft informieren.
  • Erwachsenenbildung
    Erwachsene in ländlichen Gebieten sollten gleichen Zugang zur Bildung haben wie Bewohner von Stadtgebieten
  • Aus- und Weiterbildung durch Beratungsdienste
    Die Beratungsstelle bietet eine Ausbildung im Bereich der Landwirtschaft an. Es ist wichtig, dass die Landwirte Zugang zu anderen Bildungsinhalten haben.
  • Informelle Formen der allgemeinen und beruflichen Bildung
    Der Transfer von Wissen und Erfahrung über informelle Kanäle ist eine wichtige und beliebte Form. Es ist notwendig, dass die Landwirte persönliche Kontakte zu anderen Landwirten knüpfen können.
  • Unterstützung von EU-Projekten
    z.B. kann das COFARM-Projekt neue Lösungen und den Informationsaustausch zwischen den Landwirten entwickeln. 

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel COFARM Bericht - Training and Up-Skilling Requirements.

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BEWERTUNG

Dieser Fragebogen ermöglicht es Ihnen, die durch das Studium des Moduls erworbenen Kompetenzen zu bewerten.

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